Bewährtes und Neues – Bericht von der Mitgliederversammlung

„Alle Jahre wieder….“ könnte man denken und bezüglich der Struktur einer Mitgliederversammlung liegt man da auch gar nicht falsch. Was allerdings die Angebote, Aktivitäten und Inhalte des Zentrums angeht – und darum geht es uns – gibt es immer wieder etwas anders und bringt neben Bewährtem auch immer wieder Neues mit sich.

Das Zentrum ist jetzt 30+ und die turbulente Kinder- und Jugendzeit haben einige Erfahrungen und ein förderliches Umfeld entstehen lassen, die sich als gute Basis erwiesen haben. Darauf bauen wir auf und das ein oder andere manchmal auch um.

Die Aktivitäten des letzten Jahres

Zunächst ganz kurz einige Daten aus 2013 für die Statistik. Es gab:

  • 15 Vorträge und 5 Filmabende
  • 7 Abende „Spirituelle Praxis für andere“
  • 8 Abende mit festlichen Darbringungen und Rezitationen
  • 8 regelmäßige Kurse pro Woche
  • 6 Seminare mit buddhistischen Lehrern
  • 10 Tagesseminare des Praxis- und Studienprogramms
  • 8 Tagesseminare und 12 Praxistage
  • 7 Besuchergruppen und Schulklassen

Ein breites Angebot ist zusammengekommen und wir können uns freuen und auch ein bisschen stolz sein, dass dies alles möglich war. Es ist nicht immer leicht, den Interessen der TeilnehmerInnen gerecht zu werden und gleichzeitig die buddhistische Lehre nicht so zu verbiegen, dass sie nur dem Zeitgeist oder ganz bestimmten Erwartungen entspricht. Letztendlich geht es im Dharma nicht um ein Samsara light, sondern um die vollständige Befreiung vom Leiden, wie klein die Schritte in diese Richtung auch immer sein mögen.

Einige besondere Aktivitäten außerhalb des oben aufgeführten Zentrums­angebotes möchte ich hier noch in Erinnerung rufen:

An der Vorbereitung und Durchführung der ersten gemeinsamen Vesakh-Feier mit anderen buddhistischen Gemeinschaften der Region Aachen war das Zentrum im Juni 2013 maßgeblich beteiligt.

In der Öffentlichkeit war das Zentrum beim Stadtteilfest, bei Aktionstag der Vereine und beim Tag der Integration mit einem Stand vertreten. Zudem sind wir im Dialog der Religionen und im christlich-buddhistischen Dialog im Bistum Aachen und Köln aktiv.

Es gäbe noch Vieles mehr zu nennen – von der Unterstützung von buddhistischen Klöstern in Indien und Nepal bis hin zum Drikung Kagyü Verlag und dem Mandala Dharma Shop – was auf der Mitgliederversammlung vorgestellt wurde, aber hier den Rahmen sprengen würde. Auf Wunsch senden wir gern den Tätigkeitsbericht zu.

Die Finanzen

Wie im „Bericht aus dem Zentrum“ im letzten Rundbrief schon prognostiziert, konnten wir das Jahr aufgrund einzelner höherer Spenden mit einem nur leichten, nicht kritischen Defizit abschließen. Das Bestreben, das Zentrum auf eine solide finanzielle Basis zu stellen, ist aber weiterhin ein wichtiges Anliegen, denn aus Erfahrung wissen wir, dass das Spendenaufkommen stark schwanken kann. Daher ist es wichtig, weitere Personen zu motivieren, regelmäßig einen Beitrag zu zahlen. Aber auch einmalige Spenden werden weiterhin benötigt, um Lücken in der Bilanz zu schließen, solange die regelmäßigen Beiträge und Einnahmen dafür nicht ausreichen. Wir sind für jeden dankbar, der die Aktivitäten des Zentrums unterstützen kann, um das Zentrum zu stabilisieren.

Dank an alle Aktiven und Förderer

Wenn wir vom Zentrum sprechen, so ist dies – wie wir aus der buddhistischen Lehre kennen – nur eine Benennung, nichts was aus sich heraus existiert. Was sich dahinter verbirgt, ist mehr als nur das Zentrumshaus, die Aktivitäten oder einzelne Personen. Es ist das Zusammenspiel von vielen Ursachen und Bedingungen, durch die etwas entsteht – ein kreativer Prozess.

Allen, die daran beteiligt sind – sei es durch ihre spirituelle Inspiration, ihre ideelle oder finanzielle Unterstützung oder ihre aktive Mitarbeit – danken wir von ganzem Herzen. Es ist manchmal schwer zu erkennen, welche heilsamen Auswirkungen von den Aktivitäten ausgehen, aber wenn alle Beteiligten mit einer guten oder reinen Motivation handeln, werden die Resultate ohne Zweifel für Andere wie für sich selbst langfristig von Nutzen sein. So möchten wir alle bitten und ermutigen, auch in der Zukunft daran mit zu wirken, dass sich die Aktivitäten des Zentrums auf einer stabilen Grundlage weiter entwickeln können.

Christian Licht