Das Ziel noch nicht ganz erreicht

Die Zentrumsfinanzen

Entwicklungen in den letzten drei Monaten

Seit dem letzten Aufruf konnten wir aufgrund der Initiative einiger Mitglieder und Freunde des Zentrums einen ermutigenden Anstieg der Spenden und auch der Mitgliedsbeiträge feststellen. Das wird die Bilanz für 2010 nicht vor einem ordentlichen Minus retten, gibt aber zumindest eine Perspektive für das kommende Jahr.

So sind wir allen, die ihren Mitgliedsbeitrag aufgestockt haben, sehr dankbar, da wir dadurch zumindest einen Teil der monatlichen Kosten decken können. Derzeit beträgt der Anteil der Mitgliedsbeiträge ein Drittel. Um ein stabiles Fundament für den Bestand und die Aktivitäten des Zentrums zu schaffen, wäre eine Deckung von 50% wünschenswert. Andere Einnahmequellen wie Spenden, Beiträge aus Veranstaltungen oder Verkäufe des Shops sollen die zweite Hälfte leisten, sind jedoch größeren Schwankungen unterworfen. So können aus unterschiedlichen Gründen geplante Veranstaltungen ausfallen oder müssen bezuschusst werden, wenn die Einnahmen der Veranstaltung nicht ausreichen. In 2010 haben z.B. die vorgesehenen Besuche von S.E. Ayang Rinpoche, S.E. Ontul Rinpoche, S.E. Dhagpo Chenga und Drubpön Sönam Jorphel Rinpoche nicht stattgefunden und auch Khenchen Könchog Gyaltsen Rinpoche musste seine Europareise für Januar 2011 leider absagen.

Die regelmäßigen und einmaligen Spenden, die das Zentrum in den letzten drei Monaten erhalten hat, sind ein äußerst wichtiger Beitrag, das Defizit für 2010 geringer ausfallen zu lassen. Dadurch bleibt Luft zum Atmen und es entsteht mehr Zuversicht für das neue Jahr. So möchten wir allen, die mit großzügigen und auch kleinen Spenden geholfen haben, ganz herzlich danken. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich der/die eine oder andere Spender/in auch zu einer Mitgliedschaft oder festen regelmäßigen Spende entschließen könnte, um dem Zentrum mehr Planungssicherheit zu geben.

Wir haben uns entschlossen, die Preise für die Veranstaltungen ab 2011 etwas anzuheben. Die Preise waren, abgesehen von einer minimalen Anpassung bei der Euro-Umstellung, um krumme Beträge zu vermeiden, seit mehr als 10 Jahren konstant. Auch diese Einnahmen dienen der Deckung der Kosten. Es hat sich aber nichts daran geändert, das Personen die finanzielle Schwierigkeiten haben, eine ermäßigte Gebühr zahlen oder mit uns sprechen können. Es hilft keinem, wenn Interessierte aus einem Mangel an finanziellen Mitteln den Veranstaltungen fern bleiben.

Was muss noch geschehen?

Folgende Punkte sind aktuell:

  • Wenn monatlich etwa 400 € mehr am Mitgliedsbeiträgen und Spenden zusammenkommen, wäre das Ziel einer stabilen Basisfinanzierung erreicht. Das hat derzeit die höchste Priorität, um den Bestand des Zentrums zu sichern. Dies ist möglich, wenn sich weitere Personen entscheiden, das Zentrum regelmäßig durch einen (höheren) Beitrag zu unterstützen. Vielleicht gibt es auch Familienmitglieder oder Freunde, die dem Buddhismus oder dem Zentrum wohlgesonnen sind und finanziell helfen können.
  • Darüber hinaus suchen wir weiterhin Personen, die regelmäßig ehrenamtlich Aufgaben in den Bereichen der Reinigung des Zentrumshauses, der Gartenpflege und der Instandhaltung des Hauses übernehmen können.
  • Der Gartenraum kann montags und donnerstags ab 20.15 Uhr noch an regelmäßige Gruppen vermietet werden. Auch an Wochenenden und tagsüber sind noch Termine frei. Vielleicht kennt Ihr Personen die eine Gruppe leiten und Interesse an einem schönen Raum hätten.

Auch wenn wir noch nicht überm Berg sind, so ist doch der Gipfel schon in erreichbare Nähe gerückt. Jetzt gilt es gemeinsam mit allen, die sich dem Zentrum verbunden fühlen, auch die letzten Meter noch zu meistern. Die neuen Perspektiven werden es auf lange Sicht hin lohnen.

Auf der Mitgliederversammlung im Februar werden die Finanzen und Aktivitäten des Zentrums ausführlicher besprochen.

Christian Licht