Warum eigentlich Ngöndro?

Stimmen zum neuen vierjährigen Praxis- und Studienprogramm

Das Ngöndro (tib., grundlegende Übungen) dienen der Vorbereitung auf dem Weg zur Verwirklichung von Mahamudra und sind sicherlich vielen Leserinnen und Lesern ein Begriff. Stufenweise werden zunächst die allgemeinen vorbereitenden Übungen und anschließend die besonderen vorbereitenden Übungen absolviert. In einem Retreat dauert es einige Monate, bis alle Stufen durchlaufen und alle Mantras gesprochen sind. – So weit so gut.
Als Laie in Aachen sieht die Welt des Ngöndro schon ein wenig anders aus. Hier kann aus einem Monat im Retreat schnell ein Jahr werden und aus einem Jahr schnell sechs, sieben oder acht Jahre (Liste nach oben offen :-)) Es ist vielen Menschen schlicht nicht möglich, neben Beruf, Familie und sonstigen Verpflichtungen täglich mehrere Stunden zu meditieren. Dazu kommen Ablenkungen wie Facebook, Whatsapp, Twitter und Pinterest…die Liste der aufmerksamkeitsziehenden Medien ist unendlich. Und doch, trotz der wahrscheinlich langen Zeit, trotz der vielen weiteren Verpflichtungen, trotz der vielen angenehmen Ablenkungen entschließen sich auch Menschen hier in Aachen immer wieder, mit den vorbereitenden Übungen zu beginnen. So auch im kommenden Jahr, ab Januar 2018. Warum überhaupt? Das habe ich sie einfach selbst gefragt:

„Für mich ist das Ngöndro eine schöne Möglichkeit sich langfristig zu entwickeln. Gemeinsam mit der Gemeinschaft möchte ich diese Entwicklung durchlaufen. Der Sangha ist dabei für mich vor allem Inspiration“ – Nadja

„Die Niederwerfungen sind eine wunderbare Gelegenheit, Zuflucht zu nehmen und eine Verbindung mit der Übertragungslinie zu bekommen“ – Marius

„Wir waren fünf Jahre lang in den tollen Grundlagenkursen, die hier im Zen­trum von Christian angeboten werden. Nun ist es für uns an der Zeit, auch mit dem Geist einen Schritt weiterzugehen – jetzt wollen wir weiter zu den nächsten Grundlagen :-)“ – Franzi & Hartmut

„Nachdem ich das zweijährige Studien- und Meditationsprogramm zu Gampopas Werk ‚Der kostbare Schmuck der Befreiung‘ unter der Leitung von Lama Kunsang hier im Zentrum absolviert habe, hatte ich sehr viel Elan. Der ist aber leider über die Zeit wieder ein bisschen im Alltag untergegangen. Durch das Ngöndro-Seminar möchte ich die Chance nutzen, gemeinsam wieder neu zu starten“ – Ulrike

„Weil es einfach schön ist, in der Gemeinschaft zu praktizieren“ – Susanne

„Die Niederwerfungen sind doch ein wunderbares Bodyworkout, das sicherlich schnell zum Adoniskörper führt“ – Anonymer Beitrag, der nicht ganz ernst gemeint war 🙂

„Ich spreche an dieser Stelle für mich und meinen Mann, wenn ich auszudrücken versuche, wie froh wir darüber sind, dass wir diese Möglichkeit erhalten, hier im Zentrum am kommenden Vier-Jahres-Programm zum Ngöndro ab Januar 2018 teilnehmen zu dürfen.
Für uns ist es auch der erklärte bewusstere und jeweils ganz persönliche Eintritt in den stufenweisen und strukturierten Teil des Weges zur Buddhaschaft. Wir nehmen an dieser Stelle eine innere Verpflichtung wie auch Verantwortung uns selbst wie auch unseren Mitmenschen gegenüber an.
Wir denken, dass Unterweisungen, Erklärungen und Vertiefungen dieser Art ‚kein Obst vom Großhändler bzw. Massenware‘ sind, sondern vielmehr von uns als besonders gute und seltenere Früchte betrachtet werden. Aus unserer Perspektive ist das ein echt glücklicher Umstand.
‚Ich danke an dieser Stelle Ani Elke und Christian von Herzen – und allen hier nicht genannten und doch integrierten Mitarbeitern des Zentrums -, damit es für uns alle auf einem guten Pfad weitergeht.“ – Bianca und Gernod

Und dem möchte auch ich mich anschließen. Wir freuen uns gemeinsam auf die kommenden Jahre! – Vanessa Ketterer

Neues vierjähriges Praxis- und Studienprogramm