Die Praxis des Kusali-Chöd (für Fortgeschrittene)

Die Praxis des Chöd (tib. „Abschneiden“ der Geistesgifte) ist eine sehr tiefgründige Methode des Vajrayana. Sie wird angewendet, um geistige Hindernisse zu überwinden. Die gleichzeitige Anwendung der Instrumente mit der Rezitation und Visualisierung erfordert eine gute Konzentration und durch die vorgestellten Darbringungen können wir unsere Anhaftung an unsere Skandhas (Körper usw.) aufgeben. Für die Beantwortung von Fragen stehen uns Abschriften von Unterweisungen zur Verfügung.

Die Praxis des Chöd steht in engem Zusammenhang mit Prajnaparamita, der Vollkommenheit der Weisheit. Zur Vertiefung der Praxis werden ergänzende Übungen, zu denen auch das Herz-Sutra gehört, einbezogen.

Es heißt, dass allein durch das Hören dieser Praxis körperliche Krankheiten und geistige Verblendungen geheilt werden können. Wir kennen das Chöd auch aus den Aufführungen von buddhistischen Mönchen oder Nonnen.

 

Praktizierende, die entsprechende Übertragungen – eine Einweihung (tib. Wang) zu Vajrayogini (tib. Dorje Naljorma), die Erlaubnis zur Textrezitation (tib. Lung), sowie Unterweisungen zur Praxis – erhalten haben, können das Chöd und die Anwendung der Instrumente regelmäßig gemeinsam ausführen. Es sind einige Trommeln und Glocken im Zentrum vorhanden. Wer eigene Instrumente besitzt, sollte diese mitbringen.


Anzahl der Termine: 10

Wann? - Mi. 16.03.2016 - 10:00 - 11:00

Weitere Termine:

Wo? - Drikung Sherab Migched Ling

Kenntnisse -

Lehrer / ReferentInnen - https://drikung-aachen.de/lehrer/taendsin-tschoedroen-karuna-elke-tobias/

Gebühr - Spende