Durch Ruhiges Verweilen zur Mahamudra

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Die Methoden, um schrittweise Geistige Ruhe zu erlangen

  • Drikung Kagyü Verlag (DKV)
  • 1. Auflage 2010
  • 52 Seiten, 15 x 21 cm
  • Softcover, Klebebindung
  • ISBN 978-3-933529-34-3
Artikelnummer: 500-011 Kategorien: , Schlüsselwort:

Beschreibung

Über das Buch

Die Übung des ruhigen Verweilens ist für den Praktizierenden der Meditation wichtiger als irgendetwas anderes. Wenn Mahamudra ultimative Poesie ist, ist ruhiges Verweilen das Alphabet. Wie das Rückgrat im menschlichen Körper, bleibt ruhiges Verweilen in jeder Meditation wichtig und kann nicht umgangen werden.

Bei überragenden Menschen geschieht der Samadhi des ruhigen Verweilens in Einheit mit besonderer Einsicht spontan, einfach durch das direkte Schauen auf die Natur jedweder entstehenden Gedanken, sobald sie beginnen. Für Anfänger in der Meditation, die nicht viel Übung aus vergangenen Leben besitzen, ist es jedoch angemessen, dass sie entsprechend der richtig verstandenen Reihenfolge praktizieren, ohne falschen Rückschlüssen zu folgen.

Khenpo Konchok Tamphel übernahm die Aufgabe, einen wunderbaren Text – Die Kernanweisungen des Guru, durch Erfahrung zum Vorschein gebracht – zu übersetzen, der sehr deutlich die schrittweisen Methoden zur Entwicklung einer makellosen Meditation veranschaulicht. Der Text beruht auf den Werken früherer Kagyü-Meister, den Lehren, die der Autor von seinem Wurzel-Guru und dessen engstem Schüler gehört hat, sowie seinem eigenen Verständnis und seiner Erfahrung.

Es werden sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene wichtige Ratschläge zur Übung des ruhigen Verweilens und dem Umgang mit auftretenden Hindernissen gegeben. Sie ergänzen die allgemeinen Erklärungen und Anleitungen des spirituellen Lehrers und unterstützen das Verständnis der unterschiedlichen Stufen der Übungen, die zu den hohen Verwirklichungen führen.

Leseprobe

Der Unvergleichliche Erhabene Daö Zhönu hat gesagt:
„Achtsamkeit ist die Hauptpraxis der Meditation.
Stütze dich jederzeit ohne Unterbrechung darauf.“

Der Erhabene Tashi Namgyal hat gesagt:
„Ohne Beeinträchtigung in ununterbrochener Achtsamkeit,
die Nicht-Ablenkung aufrecht erhält,
und der Wachsamkeit, die prüft
was ist und was nicht ist …“

Geradeso wie er es gesagt hat, dienen Achtsamkeit und Wachsamkeit als Basis oder als Hauptpraxis der Meditation. Das bedeutet, dass man im Zustand unabgelenkter Achtsamkeit frei von Ablenkungen mit Wachsamkeit aufmerksam sein sollte.

Achtsamkeit heißt, in einem Zustand, der lediglich den Bezugspunkt nicht verliert, den Fortbestand klaren und scharfen Gewahrseins aufrechtzuerhalten und unabgelenkt zu sein. Wachsamkeit wird der überwachende [Aspekt des Geistes] genannt, der bemerkt, ob der Geist abgelenkt ist oder nicht, ob er verweilt oder nicht, ob Sinken und Trübung entstanden sind oder nicht und ob Zerstreuung und Aufregung entstanden sind oder nicht.

Das bedeutet, dass der Geist im Zustand unabgelenkter Achtsamkeit von Zeit zu Zeit den Geist selbst überwacht. Man sollte jedoch geschickt darin sein, da viele Konzepte und Untersuchungen Hindernisse beim Entwickeln geistiger Stabilität bereiten.