Das Mandala

€ 30,00

Der Heilige Kreis im tantrischen Buddhismus

von Martin Brauen

Mit Photographien von
Peter Nebel und Doro Röthlisberger

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Art.-Nr.: 560-097 Kategorien: ,

Beschreibung

DuMont Buchverlag Köln
3. Auflage 1995
gebunden, mit Schutzumschlag
149 Seiten
23 x 30,5 cm

Schutzumschlag leicht berieben und geringfügig angerändert.
Insgesamt sehr gutes Exemplar.

 

Im esoterischen oder tantrischen Buddhismus ist das Mandala wichtigstes Sinnbild für den Zusammenhang von Mensch und Kosmos – ob aufgemalt auf Rollbildern, gestreut aus farbigem Pulver oder als Grundriß von Tempelbauten.
Dem Tantriker dient das Mandala als Mittel zur Meditation, als kosmisches Ordnungsschema. Mit seiner Hilfe strebt er die Visualisierung spiritueller Prinzipien an, sucht er tiefer einzudringen in geheime Lehren, die es ihm ermöglichen sollen, den leidvollen Kreislauf der Wiedergeburten zu verlassen und Erleuchtung zu erlangen.
Martin Brauen erläutert zunächst das tantrisch-buddhistische Weltbild – und darauf aufbauend das Mandala-Ritual am Beispiel der Kalachakra-Tradition. Die Konzentration auf ein bestimmtes Mandala (der höchsten Tantra-Klasse), dessen Ritual der Autor selbst beiwohnen konnte, gewährleistet eine fundierte Auseinandersetzung mit diesem Grundelement des Tantrismus.
Ein abschließendes Kapitel analysiert die Auseinandersetzung des Westens mit den philosophisch-religiösen und tiefenpsychologischen Aspekten des Mandala.
Farbtafeln und Schwarzweiß-Aufnahmen, Zeichnungen und Diagramme setzen die Komplexität der Mandala-Symbolik in eine der ›westlichen< Sehweise entsprechende Form um.
Martin Brauen, geboren 1948, studierte Ethnologie und Religionsgeschichte an der Universität Zürich. 1969/70 Studium der Buddhologie an der University of Delhi, Feldforschung in Klöstern Nordindiens. Dissertation über “Feste und Zeremonien in Ladakh”. Seit 1975 Leiter der Abteilung Himalaya und Ferner Osten des Völkerkundemuseums der Universität Zürich.
(Klappentext)