Lehrer Archive

Khenpo Könchog Tamphel

Khenpo Könchog Tamphel wurde 1975 in Ladakh geboren. Im Alter von neun Jahren wurde er Novize im Kloster Lamayuru, wo er mehrere Jahre eine grundlegende Dharma-Ausbildung erhielt. Dort studierte und praktizierte er auch einige der Drikung Kagyü Rituale. 1987 kam er für fortgeschrittene buddhistische Studien ans Drikung Kagyü Institut in Dehra Dun, Indien. Dort studierte er neun Jahre lang die zwölf Hauptkommentare der Meister von Nalanda und die Drikung Kagyü Abhandlungen wie den Gong Chig, ‘Das Herz der Mahayana-Sutras’ usw. unter der geschickten Leitung von Khenpo Togdol Rinpoche, Khenpo Könchog Mönlam, Khenpo Könchog Tashi and Khenchen Könchog Gyaltsen Rinpoche. Nachdem er 1996 seine Studien abgeschlossen hatte, bereiste er als Übersetzter von S.H. Drikung Kyabgön Chetsang Rinpoche Europa und Südostasien. Er lehrte auch in Drikung Kagyü Zentren in Malaysia, Singapur, Nordamerika, Estland und Lettland.

In der Zwischenzeit nahm er an einem einjährigen Übersetzungskurs Englisch-Tibetisch in Dharamsala teil und studierte anschließend ein Jahr lang Werke von Maitreya am Dzongsar Institut. Derzeit ist er der residierende Khenpo in der Songtsen Library in Dehra Dun. Neben seinen Unterweisungen in der Library hat er einige seltene Drikung Kagyü Texte ins Englische übersetzt.

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Khenpo Konchok Choskyab

Khenpo Konchok Choskyab wurde 1977 im Dorf Umla, Ladakh in einer Bauernfamilie geboren. Im Alter von elf Jahren nahm er im Kloster Phyang die Novizengelübde. Gemeinsam mit Khenpo Rangdol und Khenpo Tamphel gehörte er zur ersten Gruppe von Mönchen, die 1987 das Studium der buddhistischen Philosophie am neu gegründeten Drikung Kagyu Institute in Dehra Dun begannen. Mit Unterstützung Seiner Heiligkeit, des Drikung Kyabgön Chetsang, konnte er nach neun Jahren am Drikung Kagyu Institute seine Studien für weitere drei Jahre am Sakya Dzongsar Institute fortsetzen.
Anschließend unterrichtete er am Drikung Kagyu Institute die Mönche des Klosters Jangchubling und die Nonnen des Klosters Samtenling. Mit S.E. Nubpa Rinpoche überarbeitete er die gesammelten Werke des großen Meisters Dharmakirti (Kunkhyen Rigzin Chödrak, 1595-1659) sowie mit S.H. Drikung Kyabgön Chetsang die Schriften des vollendeten Kyobpa Jigten Sumgön (1143-1217), der die Drikung Kagyü Linie gründete.
{mosimage} Während der Unterweisungen zum Schlangenjahr erhielt er in den Wintermonaten 2000/2001 die vollständigen Übertragungen der Drikung Kagyü Tradition und bei einem zweimonatigen Aufenthalt in Bhutan Unterweisungen und Übertragungen zu Chakrasamvara (Khorlo Demchog) von S.H. Je Khenpo Rinpoche. Im Anschluss studierte er am Drepung Loseling Kloster in Südindien für weitere neun Jahre buddhistische Logik, die Prajnaparamita Sutras und die Lehren der Madyamaka-Philosophie bei Je Rinpoche.
Durch seine intensiven Bemühungen konnte Khenpo Konchok Choskyab nicht nur das Studium der Lehren der Drikung Kagyü, sondern auch der Sakya und Gelug Tradition vollenden und erhielt 2009 den Titel eines Khenpo von Seiner Heiligkeit, dem Drikung Kyabgön Chetsang. Seitdem ist er einer der verantwortlichen Khenpos am Kagyu College.

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Frank Wege

Frank Wege befasst sich seit 1988 intensiv mit Atemtherapie. Er ist seit 1994 als Atemtherapeut nach Prof. Middendorf® selbstständig tätig. Sein Arbeitsgebiet umfasst Atemmassage, Atem- und Körpertherapie, Fußreflexzonenmassage. Er ist praktizierende Atemtherapeut in Aachen und bietet Einzelunterricht und Gruppenkurse an.

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Dr. Wolfgang Siepen

siepenDr. Wolfgang Siepen ist Religionswissenschaftler und beschäftigt sich neben der christlichen Religion seit vielen Jahren auch mit dem Buddhismus. Durch zahlreiche Reisen in östliche Länder und durch wissenschaftliche Arbeiten hat er einen detaillierten Einblick in die Lehre und Umsetzung des Buddhismus bekommen. Zudem ist er Heilpraktiker für Psychotherapie und Meditationslehrer.

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Drubpön Kunsang

Drubpön Kunsang bildete sich in jungen Jahren in der Kunst der Thangka- und Mandalamalerei. Anschließed trat er in das Drikung Kagyu Institut, ein großes Kloster in Dehra Dun (Nordindien), ein. In den folgenden sieben Jahren vervollständigte er seine Studien als Mönch in folgenden Bereichen: “Die Fünf Abhandlungen über Buddhististische Philosophie”, tibetische Poesie und Grammatik. Im Jahre 1997 erhielt er den Titel eines Shastri (Kachöpa oder Dharma-Lehrer). Er unterrichtete junge Mönche in tibetischer Grammatik und buddhistischer Philosophie.

Danach begab er sich in ein dreijähriges Retreat in Nepal, in dem er sich den “Sechs Yogas des Naropa” und dem “Fünfteiligen Pfad von Mahamudra” widmete. Er vollendete die Klausur mit der Auszeichnung “Meister des Retreats”. Anschließend wurde er in das Projekt “Science meets Dharma” eingebunden. Er verbrachte als Vertreter der Kagyü-Linien die Jahre 2001 bis 2005 im Tibet-Institut Rikon in der Schweiz. Hier wurde er in Naturwissenschaften und interkultureller Verständigung geschult.

2005 wurde das Drikung Kagyu Dorjie Ling Zentrum mit Drubpön Kunsang als leitendem Lama von S.E. Garchen Rinpoche mit dem Segen S.H. Drikung Kyabgön Chetsang Rinpoche eingeweiht. Das Zentrum ist bisher das einzige der Drikung Kagyü Linie in der Schweiz.

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Seine Heiligkeit Drikung Kyabgön Chetsang

Seine Heiligkeit Drikung Kyabgön Chetsang, der 37. Thronhalter der Drikung Kagyü Linie und die 7. Reinkarnation des Chetsang Rinpoche, ist eine Manifestation von Chenrezig (Avalokiteshvara). Drikung Kyabgön Chetsang, Konchog Tenzin Kunsang Thrinle Lhündrup, wurde 1946 in die aristokratische Familie Tsarong in Lhasa geboren. Viele wunderbare Zeichen und Visionen begleiteten seine Geburt.

Seine Reinkarnation wurde durch eine Vision des Drikung Regenten, Tritsab Gyabra Rinpoche und durch zahlreiche zusätzliche Divinationen, unter anderen von Taktra Rinpoche, dem Regenten Tibets, von S.H. dem 16. Karmapa und von S.H. Taklung Matrul zweifelsfrei bestätigt.

1950 erfolgte die formelle Inthronisierung als Drikung Kyabgön Chetsang in Drikung Thil, dem Hauptkloster des Drikung Kagyü Ordens. Seine klösterliche Ausbildung stand unter der Anleitung seiner spirituellen Lehrmeister und Mentoren (Yongzin) Tritsab Gyabra Rinpoche und Ayang Thubten Rinpoche. Der Lehrplan umfasste Lesen, Auswendiglernen, Astrologie und Grammatik. Er erhielt die grundlegenden Ermächtigungen, Übertragungen und Unterweisungen der Kagyü Tradition und der Drikung Kagyü Tradition im Speziellen.

chetsang2Im Alter von 11 Jahren erteilte er während des Drikung Phowa Chenmo im Affenjahr 1956 in Drongur eine Langlebensweinweihung – seine erste öffentliche Belehrung und Übertragung. Bald danach begann er seine philosophischen Studien an der buddhistischen Hochschule Nyima Changra von Drikung. Obwohl er vier Jahre jünger war, studierte er gemeinsam mit dem zweiten Drikung Linienhalter, Chungtsang Rinpoche.

Vor und nach dem tibetischen Volksaufstand von 1959 wurde mehrfach der Versuch unternommen, auch Chetsang und Chungtsang Rinpoche außer Landes in Sicherheit zu bringen. Diese Versuche scheiterten am Widerstand des Klosterverwalters. Rinpoches Familie hatte bereits 1956 das Land verlassen.

Tritsab Gyabra, der einige Jahre davor das Kloster verlassen hatte, nahm Rinpoche bei sich in Lhasa auf, wo es Chetsang Rinpoche gelang, in eine Grundschule zugelassen zu werden. In kürzester Zeit bewältigte er den Lehrstoff mehrerer Klassen. Anschließend wurde er in die Mittelschule aufgenommen. Dort studierte er mit Eifer viele Fächer, darunter Chinesisch, Naturwissenschaften, Geschichte und Biologie. Er wurde auch ein begeisterter Sportler, spielte mit Leidenschaft und großem Können am liebsten Fußball.

Während der Kulturrevolution kamen ab 1966 der Unterricht und das Geschäftsleben zum Erliegen. Während Lhasa im Chaos versank, entging Rinpoche mehrfach dem Tod nur mit knapper Not. 1969 wurde er einer Kommune in der Nähe von Lhasa zugewiesen, wo er die härtesten Arbeiten verrichten musste: Feldarbeit im Frühjahr und Sommer, Holzfällen auf hohen Bergen im Herbst, Gülle in Lhasa ausschaufeln im Winter. Da es für ihn keine Zukunftsperspektive mehr gab, entschloss er sich 1975 zur Flucht. Allein und ohne Hilfe gelangte er über hohe Pässe und Gletscher nach Nepal und schließlich nach Dharamsala in die Residenz des Dalai Lama. Anschließend begab er sich in die USA, wohin seinen Eltern mittlerweile ausgewandert waren. Dort lernte er Englisch, während er sich seinen Lebensunterhalt in der Küche eines McDonalds Restaurants verdiente.

Nach drei Jahren in den USA kehrte er 1978 nach Indien zurück, um als Thronhalter die Führung des Drikung Kagyü Ordens zu übernehmen. Im Kloster Lamayuru in Ladakh unterzog er sich der traditionellen Drei-Jahres-Klausur. Er studierte mit zahlreichen bedeutenden Lamas und Rinpoches verschiedener Schulen und erhielt von ihnen viele Ermächtigungen und Unterweisungen. Als einen seiner wichtigsten Lehrer betrachtet er Dilgo Khyentse Rinpoche. Buddhistische Philosophie studierte er unter Khenpo Noryang im Drukpa Kagyü Kloster Sangnag Chöling in Bhutan.

Im Jahre 1985 legte Drikung Kyabgön in Bodhgaya vor Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama die Gelübde eines voll ordinierten Mönchs ab. Seit 1987 begann Chetsang Rinpoche in vielen Ländern der Welt Unterweisungen zu geben. Im indischen Dehra Dun etablierte er das Drikung Kagyu Institute, ein Kloster (Jangchubling) und Ausbildungszentrum, sowie ein Klausurzentrum und das Nonnenkloster Samtenling.

Im Jahre 2003 eröffnete Chetsang Rinpoche in der Nähe seines Klosters eine prachtvolle Bibliothek, als ein Studienzentrum für Tibet und die Himalaja-Region: die Songtsen Bibliothek. Durch die Arbeit der Songtsen Bibliothek verfolgt Rinpoche seine Vision von der umfassenden Erhaltung der tibetischen Kultur und Religion. Im Jahr 2005 errichtete er neben der Bibliothek eine große Hochschule für buddhistische Studien (Shedra), das Kagyu College.

Diese Kurzbiographie wurde von Dr. Elmar R. Gruber zusammengestellt, der auch die Biographie von
S.H. Drikung Kyabgön Chetsang in dem Buch “Aus dem Herzen Tibets” verfasst hat.

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Petra Niehaus

Petra Niehaus studierte Pädagogik in Aachen. Seit 1983 im Buddhismus. 1990 Beginn des Tara-Rokpa-Prozesses, für den sie heute die Geschäftsstelle betreut. Als Tara-Rokpa-Therapeutin bietet sie u.a. Gruppen zur “Heilenden Entspannung” und Einführungskurse an. Sie ist Heilpraktikerin für Psychotherapie. Sie ist Mutter eines erwachsenen Sohnes und von Beruf Astrologin.

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Christian Licht

christian-lichtChristian Licht hat Studien der Elektrotechnik und Umweltwissenschaften abgeschlossen. 1992 kam er in näheren Kontakt mit der buddhistischen Lehre und Praxis und erhielt Einweihungen und Unterweisungen von buddhistischen Meistern. Er lebte sechs Jahre als buddhistischer Mönch und ist langjähriger Mitarbeiter des buddhistischen Zentrums in Aachen. Er bearbeitet Veröffentlichungen von Schriften, Meditationstexten und CDs und leitet Kurse.

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Tändsin T. Karuna (Elke Tobias)

Tändsin T. Karuna (Elke Tobias) ist Leiterin des buddhistischen Zentrums in Aachen. Sie erhielt Übertragungen, Belehrungen und Meditationsanweisungen von Lehrern verschiedener Traditionen und wurde als buddhistische Nonne (Bhikshuni) ordiniert. Sie schloss ein siebenjähriges Studium der buddhistischen Philosophie ab und war fünf Jahre Ratsmitglied der Deutschen Buddhistischen Union (DBU). Sie leitet Seminare und erstellt Unterlagen zum Buddhismus und zu Meditationen.

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Drubpön Sönam Jorphel Rinpoche

lamalaDrubpön Sönam Jorphel wurde 1939 in Ladakh westlich des Klosters von Lama Yuru geboren. Schon im Alter von fünf Jahren begann er, die ersten Sutras zu rezitieren. Als er acht Jahre alt war, ging er in das Kloster von Lama Yuru, wo er die rote Robe erhielt. Er unternahm 1954 eine Pilgerreise zu den heiligen buddhistischen Stätten in Indien und ging über Sikkim nach Tibet. Im Kloster in Drikung Thil erlernte er die wichtigen, traditionellen Künste der Drikung-Kagyüpa, wie die Herstellung von Tormas, das Erstellen von Mandalas, das Benutzen der heiligen Musikinstrumente usw. Außerdem bekam er umfassende Belehrungen (Tri), Einweihungen (Wang) und die vollständige mündliche Übertragung (Lung) für alle Worte des Buddha.

Nachdem die Chinesen im Jahr 1959 Tibet besetzten, kehrte Drubpön Sönam Jorphel zurück nach Ladakh, um in Lama Yuru seine Ausbildung fortzusetzen. Von Ven. Khyunga Rinpoche erhielt er alle speziellen Übertragungen der Drikung-Kagyü-Linie und beendete 1977 sein Drei-Jahres-Retreat. Nach dem Tode von Ven. Khyunga Rinpoche leitete er als Drubpon Rinpoche das Meditations-Zentrum in Lama Yuru.

sonam-jorphel1983 kam Drubpön Sönam Jorphel zum ersten Mal nach Europa, um die hier entstandenen Zentren zu betreuen. Während seiner Aufenthalte in Deutschland gab Drubpön Sönam Jorphel Belehrungen über Sutra und Tantra. Er gab persönliche Unterweisungen, um falsche geistige Konzepte zu beseitigen und erteilte die Zufluchtnahme, um den Weg zur Befreiung zu öffnen. Um den Geistesstrom seiner Schüler/innen zur Reife zu bringen, gab er zahlreiche Einweihungen. Der Kernpunkt seiner Unterweisungen ist der Tiefgründige Fünffache Pfad des Mahamudra, der die Essenz aller Sutras und Tantras und der geheimen Übungen des Mantrayana enthält. Außerdem trug er durch seine Fürsorge und hilfreichen Ratschläge wesentlich zum Aufbau unseres Zentrums bei.

Aus Rundbrief 1/2000   

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Khenchen Könchog Gyaltsen Rinpoche

Das Dorf Tsari und die umliegende Gegend zählen zu den heiligsten Orten Tibets. Dort wurde Khenchen Könchog Gyaltsen Rinpoche im Frühling 1946 geboren und dort verbrachte er seine frühen Jahre. Aufgrund der politischen Situation in Tibet floh Khenchen Rinpoche 1959 mit seiner Familie nach Indien. Die Familie ließ sich dann in Darjeeling nieder, wo Rinpoche seine Ausbildung begann. Schon in jungen Jahren war er ein exzellenter und fleißiger Schüler und er konnte die Schulzeit schneller als üblich abschließen.

Etwa zur gleichen Zeit wurde in Varanasi in Indien eine neue Universität, das Central Institute of Higher Tibetan Studies, eröffnet. Festentschlossen, mit zu den ersten Studenten zu zählen, reiste Khenchen Rinpoche im Oktober 1967 nach Varanasi, um sich dort für die Aufnahme zu bewerben. Dann begann er einen neunjährigen Studienkurs, der sowohl Madhyamika, Abhidharma, Vinaya, das Abhisamayalankara und das Uttaratantra als auch Geschichte, Logik und tibetische Grammatik umfasste.

Khunu Lama

Khunu Lama

Anfang 1968 hatte er das große Glück, die volle Mönchsordination von dem bedeutenden Kalu Rinpoche zu erhalten und kurz nachdem er seinen Abschluss am Institut gemacht hatte, erhielt er auch vom sechzehnten Gyalwa Karmapa Belehrungen. Nachdem er den langen und anstrengenden Studienverlauf abgeschlossen hatte, wünschte Khenchen Rinpoche sein Wissen weiter zu vertiefen und den Dharma zu praktizieren. Mit dem gleichen Nachdruck, mit dem er früher seine Studien betrieben hatte, suchte und erhielt er Belehrungen und Unterweisungen von großen buddhistischen Meistern; u.a. studierte er bei dem ehrwürdige Khunu Lama Rinpoche zwei Werke von Gampopa: ‘Der Juwelenschmuck der Befreiung’ und ‘Die kostbare Girlande des hervorragenden Pfades’. Rinpoches Studien bei dem ehrwürdigen Khunu Lama umfassten auch Mahamudra und viele Lieder von Milarepa.

Mit dieser Ausgewogenheit zwischen theoretischem Verständnis und Meditationspraxis begann Khenchen Rinpoche 1978 unter der Führung des erleuchteten Meisters Khyunga Rinpoche eine Drei-Jahres-Klausur. In dieser Zeit konnte er sein Verständnis des Fünfteiligen Pfades der Mahamudra und des tiefgründigen Gongchig-Textes des Erhabenen Jigten Sumgön vertiefen und erweitern. Außerdem erhielt er viele weitere Übertragungen.

1982 besuchte Khenchen Rinpoche zum ersten Mal die Vereinigten Staaten. Sein Mitgefühl und seine Hingabe an den Dharma führten Rinpoche seit dieser Zeit in alle Teile der Welt. Er reist nun unermüdlich, gibt Belehrungen und errichtet Dharma-Zentren. Er übersetzte alle großen Drikung Kagyü Meditationsübungen wie Chakrasamvara, Vajrayogini, Guru Yoga, Chöd, Grüne und Weiße Tara, Chenrezig, Medizin-Buddha und andere Übungen.

Als qualifizierter und engagierter Übersetzer hat Rinpoche mehrere Bücher in englischer Sprache veröffentlicht, unter anderem: ‘Auf der Suche nach dem reinen Nektar des langen Lebens’, ‘Der fünfteilige Mahamudra-Pfad’, ‘Die Großen Kagyü-Meister’, ‘Der Juwelenschmuck der Befreiung’, ‘Ursachen von Glück und Leid’. Auf diese Weise war es Rinpoche möglich, wichtige Texte der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und seinen Schülern eine gründliche und systematische Schulung im Dharma zu bieten (Die deutschen Übersetzungen einiger seiner Werke wurden im Drikung Kagyü Verlag veröffentlicht.).

1985 reiste Khenchen Rinpoche nach Drikung Thil in Tibet, dem Hauptsitz der Drikung Kagyü Linie. Dort konnte er von dem erleuchteten Meister, dem Ehrwürdigen Pachung Rinpoche, persönlichen Segen, Unterweisungen und Übertragungen zu Mahamudra und zu den Sechs Yogas von Naropa erhalten.

Als Khenchen Rinpoche im März 1997 Seine Eminenz Garchen Rinpoche in Tucson, Arizona traf, bat Seine Eminenz ihn eindringlich, sein Kloster in Tibet zu besuchen und den Mönchen und Nonnen dort Belehrungen zu geben. Khenchen Rinpoche behielt diese Bitte im Gedächtnis und brach im August desselben Jahres zu seiner Reise nach Tibet auf. Auf seinem Weg machte er in Europa halt, um in verschiedenen Dharma-Zentren Unterweisungen zu geben. Danach blieb er für drei Monate im Drikung Kagyü Institut in Dehra Dun, Indien, wo er die ‘Essenz der Mahayana Lehren’ und andere wichtige Studienfächer unterrichtete. Weil ihn viele Menschen darum gebeten hatten, besuchte er auch Malaysia und Taiwan, um Ermächtigungen zu geben, Klausuren zu leiten und Vorträge zu halten.

Khyunga Rinpoche

Khyunga Rinpoche

Im Mai 1998 konnte er schließlich zum Kloster Gar reisen. Zunächst gab er den Mönchen und Nonnen in der Drei-Jahres-Klausur Belehrungen. Dann lehrte Khenchen Rinpoche den ‘Juwelenschmuck der Befreiung’ und ‘Der Fünfteilige Pfad der Mahamudra’. Er besuchte auch sechs weitere Drikung Kagyü Klöster und gab den Mönchen, Nonnen und Laien viele Unterweisungen. All den verschiedenen Menschen, die er traf, erklärte er, wie wichtig es ist, die kostbaren Lehren des Dharma zu studieren und zu praktizieren. Im Winter gab er über vier Monate Belehrungen zum Gongchig und der ‘Essenz der Mahayana Lehren’. So wurden viele Mönche und Nonnen für ihr weiteres Studium und zur Praxis inspiriert.

Im Oktober 1999 kehrte Khenchen Rinpoche zum Tibetan Meditation Center in Maryland zurück. Dort strukturierte er das Zentrum neu und startete ein fünfjähriges Programm mit Unterweisungen. Derzeit errichtet er das Klausur-Zentrum Phuntsog Dargye Ling, um den Menschen im Westen ein länger andauerndes Praktizieren zu ermöglichen.

In Erinnerung an die Anstrengungen seiner frühen Jahre unterstützt und inspiriert Khenchen Rinpoche Mönche, Nonnen und Laien in ihrer Dharma-Praxis und ist stets bereit, sie soweit er kann zu unterstützen. Allen steht er großzügig zur Seite. Er ist mit Herz und Geist fest dem Dharma zugewandt und weist mitfühlend und mit großer Geduld den Weg. Im Jahr 2001 wurde er von Seiner Heiligkeit Drikung Kyabgön Chetsang Rinpoche zum Khenchen (‘großer Abt’) ernannt.

Das Gewahrsein von Ursache und Wirkung,
die Praxis von Mitgefühl und Weisheit
und der Erleuchtungsgeist
sind das Herz der Lehren des Buddha.

 

Aus Rundbrief 2/2008

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S.E. Ontul Rinpoche

Meine früheren Inkarnationen sind verbunden mit Drikung Orgyen Nuden Dorje, einem großen Entdecker von verborgenen Belehrungen (tib. Tertön) des letzten Jahrhunderts. Er war wohlbekannt als eine Emanation von Nyan Ban Tingdzin Sangpo, einem großen Meister zur Zeit des im 8. Jahrhundert herrschenden tibetischen Königs Trisong Detsen.

Der ältere Bruder von Nuden Dorje und der erste Ontul war Kungsang Drodul. Er wurde in dem Dorf Zahmo Gong in der Provinz Kham in Ost-Tibet geboren. Der fünfte Drikung Kyabgön Chetsang Rinpoche, Thegye Nyima (1828-1889), erkannte ihn als die Emanation von Brog Ban Khin Chung Lotsawa, einem der 25 Hauptschüler von Guru Padmasambhava (Guru Rinpoche). Weil Kunsang Drodul der ältere Bruder von Orgyan Nuden Dorje war, wurden seine folgenden Inkarnationen als Ontul bekannt. Dies bedeutet: “Die Inkarnation des älteren Bruders”.

Ich wurde in Kham Nangchen in Ost-Tibet im Jahre 1950 in einer Familie der Alten Tradition (tib. Nyingmapa) geboren. 1954 erkannten mich Seine Heiligkeit Drikung Kyabgön Chetsang Rinpoche und Seine Heiligkeit Gyalwa Karmapa als Inkarnation von Ontul und mir wurde der Name Könchog Tendzin Thrinle Rabgye gegeben. Daraufhin wurde ich im gleichen Jahr im Kloster “Dong Med Ogmin Thubten Shedrub Ling” inthronisiert. Lama Kälsang Namgyal, der Betreuer meiner früheren Inkarnation, übernahm die Verantwortung, mir die grundlegende Schulung im Lesen, Schreiben, Texte rezitieren etc. zu geben.

Als im Jahre 1959 die chinesische kommunistische Armee Tibet besetzte, verließen mein Tutor Kälsang Namgyal und ich unser Heimatkloster und wir begannen, zusammen mit vielen Mönchen und Menschen aus unseren Dörfern unsere Flucht von Tibet nach Indien. Auf dem Weg erlebten wir schrecklichen Durst und Hunger und wir wurden ständig von den chinesischen Soldaten bedroht. Trotz vieler Schwierigkeiten schafften wir es, die tibetische Grenze zu überqueren und wir erreichten Indien über Nepal. Das Leben in Indien war nicht einfach, weil wir keinen Platz für uns hatten, um uns niederzulassen. Wir waren gezwungen, über fast 14 Jahre von Ort zu Ort zu ziehen.

In Indien begegnete ich Drikung Khandro Neni Rinpoche (Khandro (tib.), Dakini (skr.) bezeichnet eine hochrealisierte Yogini). Sie machte mich mit Khenpo Thubten, einem großen Nyingmapa-Lehrer, bekannt. Die erste Belehrung, die ich vom Khenpo erhielt, war eine ausführliche Unterweisung über die Longchen Nyingthig Ngöndro-Praxis. Später erhielt ich von Khenpo Thubten Belehrungen über mehrere wichtige Texte.

Zu verschiedenen Gelegenheiten erhielt ich Mahamudra- und Dzogchen-Belehrungen von S.H. Dudjom Rinpoche, Khunu Lama Tenzin Gyaltsen, Dilgo Khyentse Rinpoche, Kalu Rinpoche und anderen. Von Khyunga Rinpoche erhielt ich Belehrungen und seine persönlichen Unterweisungen über den Tiefgründigen Fünfteiligen Mahamudra-Pfad. In den folgenden Jahren ging ich nach Ladakh, wo ich die meisten wichtigen Einweihungen, Belehrungen und mündlichen Übertragungen der Drikung Kagyü-Tradition von S.E. Chöje Togdän Rinpoche erhielt. Ich verbrachte mehrere Jahre in Ladakh und unternahm mit Togdän Rinpoche ausgedehnte Reisen und besuchte mit ihm verschiedene Drikung-Klöster.

Nach meiner Rückkehr nach Indien erwarb ich 1971 von den Spenden, die ich von den Menschen in Ladakh erhalten hatte, ein Stück Land in Tso Pema (Rewalsar, H.P.). Mit Hilfe meiner Mönche brachte ich es fertig, ein Kloster auf diesem Stück Land zu errichten. Tso Pema heißt “Der Lotussee” und ist einer der heiligen Plätze, wo Guru Padmasambhava seine Wunderkräfte zeigte. Er stellte an diesem Ort Wunder mit der Absicht zur Schau, den König und die Menschen dieser Region, die damals als Sahar bekannt war, zu unterwerfen.

Ich brauchte viele Jahre, um das Kloster fertigzustellen und mit den heiligen Objekten, Ritualgegenständen und anderen notwendigen Dingen auszustatten. Jetzt ist das Kloster fertiggestellt und fast 30 Mönche leben hier und halten die Tradition der Drikung Kagyüpas aufrecht.

Im Jahre 1978 erkannte S.H. Drikung Kyabgön Chetsang Rinpoche die siebte Inkarnation des Tertöns Orgyan Nuden Dorje und gab ihm den Namen Konchog Lhündrub Nyangdrog Namgyal. Zu der Zeit war der junge Tulku erst drei Jahre alt. 1980 wurde er als das geistige Oberhaupt unseres Klosters inthronisiert.

1983 machte ich eine Reise nach Zentraltibet und Kham, mein erster Besuch in Tibet, nachdem ich 1959 entkommen war. Zuerst erreichte ich Lhasa und reiste, nachdem ich einen kurzen Besuch in Drikung Thil gemacht hatte, zu meinem alten Kloster in Ost-Tibet. Es war eins der größeren Drikung-Klöster in diesem Gebiet und liegt nahe meinem Geburtsort.

Ich blieb fast 6 Monate in dieser Gegend. Während dieses Aufenthaltes nahm ich an mehreren Zeremonien in meinem Kloster teil und gab den Mönchen und den Einheimischen verschiedene Einweihungen und Belehrungen. Dieses Kloster wurde in der Kulturrevolution durch die Chinesen völlig zerstört. Es befindet sich jetzt aber im Wiederaufbau. Durch die Anstrengung von drei Tulkus, Mönchen und Einheimischen sind einige Teile schon wieder fertiggestellt worden. Dort leben ungefähr 100 Mönche, manche sind im “Chagchen Ngaden”-Retreat unter der Leitung des Ehrwürdigen Gelong Tenzin Nyima (Hauptschüler des Ehrwürdigen Pachung Rinpoche).

Von Kham kam ich im Herbst desselben Jahres zurück nach Drikung in Zentral-Tibet. Im Drikung Thil-Kloster hatte ich die Möglichkeit, Drubpön Pachung Rinpoche zu treffen, von dem ich verschiedene Belehrungen und mündliche Übertragungen erhielt. In dieser Zeit traf ich S.H. Drikung
Kyabgön Chungtsang Rinpoche, der in Lhasa lebte. Nachdem ich für eine Zeit von fast drei Wochen in Drikung geblieben war, kam ich zurück zu unserem Kloster in Tso Pema, Nordindien.

Nachtrag

Seine Eminenz Ontul Rinpoche hält Überlieferungen sowohl der Drikung Kagyü-Tradition als auch der Nyingma-Tradition. Seine Linie wurde im 19. Jahrhundert in Ost-Tibet unter der spirituellen Leitung des Drikung-Tertöns Orgyan Nuden Dorje ins Leben gerufen. Um diese Übertragungen zu erhalten, richtete Rinpoche das Ogmin Thubten Shedrub Ling-Kloster in Tso Pema ein.

Entsprechend der Absicht Seiner Heiligkeit Drikung Kyabgön Rinpoche und um seine eigene Bestrebung zu erfüllen, kam der S.E. Ontul Rinpoche 1988 zum ersten Mal nach Europa. Für mehrere Monate besuchte er Dharma-Zentren in Deutschland, Österreich und Frankreich. Bei seinem zweiten Besuch 1990 kam er auch nach Italien.

Mittlerweile hat Rinpoche auch Schüler in Australien, den USA und Malaysia. Er ist oft mehrere Monate unterwegs, um Einweihungen, mündliche Übertragungen und Unterweisungen zu geben. Während des Schlangenjahr-Programms bat S.H. Drikung Kyabgön Chetsang Rinpoche ihn, besondere mündliche Übertragungen zu geben. S.E. Ontul Rinpoche ist dafür bekannt, dass er einer der schnellsten Rezitierer ist und so konnten in relativ kurzer Zeit viele Übertragungen gegeben werden.

Schon zu Beginn seiner Besuche im Westen konnten wir Rinpoches Offenheit gegenüber Menschen, die unter völlig anderen Umständen aufwachsen und erzogen wurden als Tibeter, fühlen und schätzen lernen. Auch die Tatsache, dass Rinpoche früher von seiner Frau, Tashi Dölma, begleitet wurde, hießen die Schülern sehr willkommen, da es die Möglichkeit aufzeigt, wie der Dharma auch in das Familienleben integriert werden kann. Mittlerweile reist Rinpoche häufig mit seinem Sohn Ratna Rinpoche, der als Qualitäts-Emanation des 4. Drikung Orgyen Nuden Dorje erkannt und 2005 offiziell inthronisiert wurde.

englische Übersetzung mit Unterstützung von Ngawang Tsering,
deutsche Übersetzung von Annette Oberschelp,
Bearbeitung und aktuelle Ergänzungen von Getsül Könchog Paglam

Aus Rundbrief 3/2001

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S.E. Chöje Ayang Rinpoche

ayangS.E.  Ayang Rinpoche wurde in einer Nomadenfamilie in Ost-Tibet geboren. Zum Zeitpunkt seiner Geburt ereigneten sich einige besondere Zeichen. Seine Mutter träumte von einem buddhaähnlichen Wesen, von dem ein goldenes Vajra (tib. Dorje) ausstrahlte, das mit ihrem Scheitelpunkt verschmolz. In einem anderen Traum erstrahlte von Westen her ein helles Licht, das wie eine Sternschnuppe erschien. Dies verschmolz mit ihrem Körper und der ganze Himmel und die Erde waren angefüllt von rotem Licht.

Rinpoche erhielt seine Erziehung in Drikung Thil Jangchub Ling, dem Hauptkloster der Drikung-Linie. Anschließend besuchte er die Drikung-Philosophie-Schule Nyingma Thang Ra. Von Nyinsum Tripa, einem großen Drikung-Lama erhielt er alle Rinchen-Ter-Dzöd- und Kagyü-Ngak-Dzöd-Einweihungen. Vom zweiten Tutor Seiner Heiligkeit Drikung Kyabgön, Ayang Thubten, aus dem Kloster erhielt er die Belehrungen der Sechs Yogas von Naropa und Mahamudra. Von Khenpo Tsense Sangpo erhielt er alle Nyingthig-Einweihungen und -Belehrungen und seine erste Phowa-Belehrung entsprechend der Nyingma-Tradition. Das Drikung Phowa erhielt er von Seiner Heiligkeit Drikung Kyabgön während des Phowa-Ch’en-mo, das nur alle 12 Jahre stattfindet. Das Upadesha erhielt er von einem großen Nyingma Yogi, Rahor Chodra Rinpoche.

Nach dieser Zeit machte Ayang Rinpoche eine Pilgerreise in Tibet zu vielen heiligen Plätze von Guru Rinpoche (skr. Padmasambhava). In Phulung in Süd-Tibet machte Rinpoche ein langes Retreat an einem Platz, an dem Guru Rinpoche lange Zeit das Phowa praktiziert hatte. Nach Beendigung des Retreats führte er eine Opferungs-Puja durch, bei der sich viele Nagas versammelten. Sie kamen, brachten Opfergaben und umwandelten seinen Retreatplatz, wobei sie Mantren von Guru Rinpoche rezitierten. Er fühlte, daß dies ein besonders starkes Zeichen war und überlegte, daß dies vielleicht bedeuten könnte, daß er in der Zukunft in fremden Ländern das Phowa lehren würde.

Später hatte Rinpoche das große Glück, die Kalachakra-Einweihung von Seiner Heiligkeit, dem Dalai Lama, im Norbu-Lingka-Palast in Lhasa zu erhalten. In Rumtek erhielt er von Seiner Heiligkeit, dem 16. Karmapa die Einweihungen und mündlichen Übertragungen von Chagchen Kundzod Chig She Kun-drol und eine besondere Einführung in Mahamudra. In Bhutan erhielt er von Seiner Heiligkeit Dilgo Kyentse Rinpoche den Dam Nag Dzöd, welcher die Essenz der Einweihungen und Belehrungen aller Schulen beinhaltet.

Rinpoche gründete nach seiner Flucht aus Tibet ein Kloster in einem tibetischen Flüchtlingslager in Südindien. Er hat zwei Klöster aufgebaut, in denen sich zwei Statuen von Buddha Amitabha aus Kupfer und Gold befinden, die in Dharamsala angefertigt wurden.

Dies ist ein sehr kurzer Lebenslauf von S.E. Ayang Rinpoche. Rinpoche hofft, in der Zukunft mehr Zeit zu haben, eine detailliertere Darstellung zu geben.

Die Namen von Rinpoche sind: Konchog Tendzin Chogyal Dorje, Konchog Chogyab sowie Ayang Tulku (Rinpoche).

Das Ayang-Kloster wurde vor 436 Jahren in Kham in Ost-Tibet als eine Zweigniederlassung des Drikung-Hauptklosters erbaut. Der derzeitige Ayang Tulku wurde (wieder-)erkannt durch Ayang Drubchen Tenpai Nyingpa, Nelgong Drubchen, Traleg Kyabgon, durch den Tutor Seiner Heiligkeit Drikung Kyabgön, Chabra Rinpoche und durch den 16. Gyalwa Karmapa.

Rinpoche erklärt dazu: “Ich selbst fühle nicht, daß ich irgend etwas besonderes bin, nachdem ich meine gegenwärtigen Realisationen und meine Qualitäten überprüft habe.”

Dieser Lebenslauf wurde anhand der Angaben von Ayang Rinpoche zusammengestellt und später ins Deutsche übersetzt.

Aus Rundbrief Herbst 1999

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